
Der Schulgipfel, an dem, neben Bundeskanzler, Finanzminister und Bildungsministerin auch Österreichs Bundesschulsprecher Philipp Pinter teilnahm, stand ganz im Zeichen der ganztägigen Schulformen. "80 Millionen Euro will die Ministerin für den Ausbau von ganztägigen Schulformen in die Hand nehmen. Die Frage ist, ob das reicht?", zeigt sich Philipp Pinter kritisch. "Wir unterstützen den Vorstoß der Bundesregierung, mehr Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu bieten. Eins muss aber klar sein: Für die 80.000 Plätze, die sich die Bundesregierung als Ziel gesetzt hat, muss die Qualität, das pädagogische Konzept und die notwendige Infrastruktur sichergestellt sein. Schülerinnen und Schüler müssen weiterhin die Möglichkeit haben, dieses Angebot optional zu nutzen!", nimmt Pinter ganz klar Stellung zu den Plänen von BM Schmied.
Philipp Pinter freut sich über den heutigen Schulgipfel und lobt vor allem das konstruktive Gesprächsklima der Verhandlungsrunde. "Gerade in Zeiten, wo an jeder Ecke gespart wird, ist es ein äußerst positives Signal, dass im Bildungsbereich jährlich weitere 80 Millionen Euro in die Hand genommen werden, um die Qualität an den Schulstandorten zu verbessern", zeigt sich Philipp Pinter mit dem Vorstoß der Bundesregierung zufrieden. Die Tatsache, dass das zusätzliche Geld nicht im Verwaltungsapparat stecken bleibt, gibt dem Bundesschulsprecher Hoffnung für die Zukunft. "Das Ziel der Bundesregierung muss es sein, die Einsparrungen in der Verwaltungsreform schneller voranzutreiben, sodass jeder zusätzliche Euro direkt im Klassenraum spürbar ist", schließt Österreichs Bundesschulsprecher Philipp Pinter ab.
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