Am ersten Tag der direkten Verhandlungen mit der Unterrichtsministerin konnte Bundesschulsprecher Nico Marchetti heute Vormittag einen ersten Erfolg für die Schülerinnen und Schüler verbuchen. In den rund eine Stunde dauernden Gesprächen wurde folgendes vereinbart:
Die erzielte Einigung (zwei Tage unterrichtsfrei und bei den drei anderen Verhandlungen) konnte von Bundesschulsprecher Marchetti als Gegenleistung für den Abbruch des PISA-Boykottes ausgehandelt werden. Der PISA-Boykott wurde unter zwei Bedingungen eingestellt: Zwei der schulautonomen Tage bleiben unterrichtsfrei und die Klage des BIFIE wird zurückgezogen. Wir wollen uns an dieser Stelle bei den vielen Schülerinnen und Schülern bedan-ken, die der Schülervertretung durch diese Aktion das Gehör verschafft ha-ben, das ihr zusteht.
Der Bundesschulsprecher zeigt sich in seiner ersten Stellungnahme über die-se erste Einigung erfreut, bleibt jedoch kritisch: „Das ist für uns Schüle-rinnen und Schüler bereits ein großer Erfolg, doch das reicht uns noch nicht: Wir werden erst zufrieden sein, wenn wir wirklich das Äußerste bei den Verhandlungen herausgeholt haben!“
Matthias Hansy, Bundesobmann der Schülerunion, zeigt sich kämpferisch: „Bundesschulsprecher Marchetti hat mit seinem Verhandlungsergebnis einen wichtigen Erfolg für die Schülerinnen und Schüler Österreichs erreicht. Es ist wichtig, dass die Ministerin endlich ihr Wort einhält und die Schul-partner zu Gesprächen einlädt, denn wenn sie glaubt, dass wir uns mit zwei statt fünf schulautonomen Tagen zufrieden geben, dann liegt sie mächtig falsch. Die Vorgehensweise der Ministerin hat insbesondere in den letzten Tagen wirklich zu wünschen übrig gelassen, den Unmut der Schülerinnen und Schüler darüber wird sie morgen vor ihrer eigenen Haustür erleben.“
Morgen Freitag findet ab 10 Uhr eine Großdemonstration vor dem Parlament statt. Von dort werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – die Veranstal-ter rechnen mit tausenden Anwesenden – zum Unterrichtsministerium am Mino-ritenplatz ziehen und dort eine Abschlusskundgebung abhalten. „Es handelt sich um eine Ferien-Demonstration. Wir holen uns das zurück, was uns die Ministerin wegnehmen will. Wenn es sein muss auch Scheibchenweise“, so die Organisatoren der Demonstration.
Die Schülerunion ist eine ehrenamtliche Organisation die begeistert, verbindet und vereint. Sie ist sowohl Interessensvertreter der Schülerinnen und Schüler in der Bildungspolitik, als auch der größte Freundeskreis Österreichs.
Schülerinnen und Schüler sind die größte Berufsgruppe Österreichs und müssen auch dementsprechend vertreten werden. Die in Österreich einzigartige Form der Schülervertretung gliedert sich in Schul-, Landes- und Bundesebene.
Die Schülerunion führt Vertreter aller drei Ebenen zusammen, schafft einen Rahmen für den Erfahrungsaustausch und bietet ein breites Spektrum an Vernetzungs-, Entfaltungs- und Informationsmöglichkeiten an.
Die Angebote der Schülerunion lassen sich in drei Bereiche zusammenfassen. Sie setzt Aktionen, bietet Service und vertritt die Interessen der Schülerinnen und Schüler gegenüber den politischen Verantwortungsträgern
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bundesschülervertretung. Durch konstruktive Verbesserungsvorschläge schafft es die Schülerunion bereits seit einigen Jahren treibende Kraft im höchsten Gremium der Schülervertretung zu sein.
Die Schülerunion ist eine Organisation die engagierte Jugendliche fördert und in ihren Vorhaben und Ideen unterstützt. Sei auch du dabei, nutzte deine Chance und entdecke deine Möglichkeiten!