
Mit klaren Worten reagiert die Schülerunion auf die viel diskutierten Ergebnisse der Studie über islamische Religionslehrer. „Eine demokratiefeindliche Haltung staatlich legitimierter Religionslehrer darf es in Ös-terreich nicht geben! Hier wird ein Grenze überschritten, die das Angebot islamischen Unterrichts in österreichischen Schulen ad absurdum führt“, so Bundesobmann Matthias Hansy, der allerdings vor grober Verallgemeinerung warnt: „Diese Kritik richtet sich ausschließlich gegen die ‚schwarzen Schafe‘ unter den Religionslehrern, welche zweifelsfrei in der Minderheit sind. Gegen engagierte Lehrerinnen und Lehrer, welche ihren Schülerinnen und Schülern Wissen über die Religion vermitteln wollen, wird niemand etwas sagen.“
Bundesobmann Hansy sieht daher in erster Linie „BM Schmied gefordert, dem islamischen Religionsunterricht die entsprechenden Richtlinien zu geben.“ Ein Religionsverbot, wie es die Aktion Kritischer Schüler fordere, wäre laut Hansy fatal: „Es macht keinen Sinn, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Vielmehr muss man dort Abhilfe schaffen, wo es Probleme gibt: Wir treten daher für die Ermöglichung eines Schulgegenstandes ‚Ethik‘ als freiwillige Alternative zum Religionsunterricht ein, in welchem man auch maturieren können soll.“
Eine klare Absage erteilt die Schülerunion an marxistisch orientierte Organisationen, die Verbote statt Verbesserungen fordern, wie beispielsweise die AKS, welche bereits im März für Aufsehen sorgte mit dem Vorhaben in der Nacht auf Karfreitag Kirchen zu besprayen. Dieses Vorhaben wurde im letzten Moment von einem besorgten AKS-Funktionär an die Öffentlichkeit gebracht. „Solche hetzerischen Aktionen und Aussagen gehören bei Wiederholung straf- bzw. verfassungsrechtlich wegen ‚Beleidigung von Religionsgemeinschaften‘ geahndet – dem muss ein Riegel vorgeschoben werden“, so Bundesobmann Hansy und weiter: „Da die AKS auch Mitglied des SPÖ-Bundesparteivorstandes ist, fordert die Schülerunion auch Bundeskanzler Faymann auf, eine klare Position in Anbetracht der religionsfeindlichen Äußerungen darzulegen.“
Die Schülerunion ist eine ehrenamtliche Organisation die begeistert, verbindet und vereint. Sie ist sowohl Interessensvertreter der Schülerinnen und Schüler in der Bildungspolitik, als auch der größte Freundeskreis Österreichs.
Schülerinnen und Schüler sind die größte Berufsgruppe Österreichs und müssen auch dementsprechend vertreten werden. Die in Österreich einzigartige Form der Schülervertretung gliedert sich in Schul-, Landes- und Bundesebene.
Die Schülerunion führt Vertreter aller drei Ebenen zusammen, schafft einen Rahmen für den Erfahrungsaustausch und bietet ein breites Spektrum an Vernetzungs-, Entfaltungs- und Informationsmöglichkeiten an.
Die Angebote der Schülerunion lassen sich in drei Bereiche zusammenfassen. Sie setzt Aktionen, bietet Service und vertritt die Interessen der Schülerinnen und Schüler gegenüber den politischen Verantwortungsträgern
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bundesschülervertretung. Durch konstruktive Verbesserungsvorschläge schafft es die Schülerunion bereits seit einigen Jahren treibende Kraft im höchsten Gremium der Schülervertretung zu sein.
Die Schülerunion ist eine Organisation die engagierte Jugendliche fördert und in ihren Vorhaben und Ideen unterstützt. Sei auch du dabei, nutzte deine Chance und entdecke deine Möglichkeiten!