Wien, 15. September 2009 (OTS) - "Die Einführung eines Modulsystems ist für uns als Bundesschülervertretung ein notwendiger Schritt in Richtung eines verbesserten und effizienteren Schulsystems. Einseitige Debatten über die Abschaffung des Sitzenbleibens sind sinnlos und unseriös, wenn diese nicht in einem Systemwechsel hin zum Modulsystem enden", kommentiert Nico Marchetti,Österreichischer Bundesschulsprecher, die aktuelle Debatte.
"Die Einführung eines durchdachten Modulsystems kann nur im Sinne der Schülerinnen und Schüler Österreichs sein", so Marchetti weiter. Unklar ist sich Marchetti jedoch über die Motivation der Ministerin: "Will Ministerin Schmied wirklich eine Reform, oder war das nur ein geschickter Marketinggag, um von der unangenehmen Debatte rund um ihre Vergangenheit bei der Kommunalkredit abzulenken?", fragt der Bundesschulsprecher kritisch.
"Wenn Ministerin Schmied wirklich eine Verbesserung der Schule will, soll sie solche Reformschritte besser vorbereiten und nicht nur Schlagworte über die Medien verbreiten. Dafür geht es um zu viel, nämlich um die Zukunft der österreichischen Kinder und Jugendlichen!", so Marchetti abschließend.
veröffentlicht am 15.09.2009
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