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Schülerunion: Bildungsministerin Schmied - Nicht beurteilt!

Österreich dürfte nicht die PISA-Ergebnisse brauchen, um zu wissen, dass in den vergangenen Jahren die Bildungspolitik vernachlässigt wurde!

Schüler vor einer Tafel mit der Aufschrift PISA

Dass die österreichische Bildungspolitik ein Flickwerk an Baustellen ist, beweisen einmal mehr die Reaktionen der Verantwortlichen in der Bildungspolitik. "Mit Erfolgen rühmen lassen, zu aktuellen Problemen Schuldige suchen - das ist wohl das Motto der Politik", erteilt Möllner den Anschuldigungen, der Pisa Boykott sei allein schuld am schlechten Abschneiden, eine klare Absage.

"Burschen seien vergleichsweise schlechter im Lesen, Mädchen haben Schwächen in naturwissenschaftlichen Fächern - diese Entwicklung muss man erst nehmen", liest Möllner aus den Ergebnissen der PISA Studie heraus. "Schon in der Schule lernt man, dass es der erste Schritt ist, vorhandene Probleme zu sehen und nach einer Lösung zu suchen. Wir dürfen gespannt sein, ob Bildungsministerin Schmied wiedermal die Schulbank drücken muss", zeigt sich Möllner gespannt auf die weitere Entwicklung in der Bildungsdebatte.

Enttäuscht zeigt sich Möllner über die jüngsten Aussagen der AKS. "Wer der Meinung ist, dass der PISA Boykott und die darauf folgenden Maßnahmen den Schülerinnen und Schülern geschadet hat, hat wohl die letzten beiden Jahre in der Schulpolitik nicht aufgepasst. 70.000 Schülerinnen und Schüler gingen damals auf die Straße, um ihre Meinung kund zu tun! Wer das kindisch nennt, hat sich für die Vertretung der Schülerinnen und Schüler deklassiert", stellt sichMöllner klar hinter die Interessen der Schülerinnen und Schüler. "Bundesschülervertretung und Schülerunion sind seit damals starke Partner der Bildungspolitik. Vielleicht sollte sich die Aktion Kritischer Studenten (ehemals Schüler) wieder mehr auf die Schulpolitik konzentrieren, um so nicht den Abstand zu den Schülerinnen und Schülern zu bekommen", schließt Möllner ab.

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