zum Inhalt der Homepage
Schülerunions-Logo

Schülerunion deckt auf: Parteipolitik an Schulen

Die Schülerunion schlägt Alarm: Je näher die Nationalratswahlen rücken, umso mehr Vorfälle des Missbrauchs der Schule

"Es ist erstaunlich, wie erfinderisch eine Partei werden kann, wenn es darum geht, Wahlkampf dorthin zu bringen, wo er eigentlich nichts verloren hat - nämlich in die Schule", so Matthias Hansy, Bundesobmann der österreichischen Schülerunion, zu den jüngsten Ereignissen parteipolitischer Aktivitäten an Schulen. ****


Eine Auflistung:

BM Schmied propagiert "Neue Mittelschule" per "NEWS" an Erstklässler
In der letzten Woche wurde österreichweit an Schülerinnen und Schüler der 5. Schulstufe eine Sonderausgabe der Zeitschrift "NEWS" samt Aufforderung an die Schulleiter, diese Zeitschrift den Schülerinnen und Schülern zukommenzulassen, zugestellt. Diese Sonderausgabe beinhaltete neben politisch einseitig dargestellter Informationen über die von der Bildungsministerin propagierten "Neuen Mittelschule" ein umfangreiches Interview mit der Bildungsministerin, sowie reinste politische einseitige Information. Brisantes Detail: Sowohl parteipolitische (in diesem Fall für die SPÖ), als auch sonstige Werbung (hier für die Zeitschrift "NEWS") ist in der Schule untersagt.

Sozialistische Jugend verteilt Schülerkalender mit SPÖ-Wahlaufforderung
Bereits in den letzten Wochen sorgte die Sozialistische Jugend für Aufsehen mit der Verteilung von Schülerkalendern an den Schulen, welche einen klaren Aufruf zur Wahl einer Partei beinhalteten. Was man zuerst als Starthilfe zu Schulbeginn auffassen konnte, entpuppte sich nach näherem Studium als schamlose Parteiwerbung. Auch hier ist eine klare Überschreitung offenkundig: Die Sozialistische Jugend als deklarierte und anerkannte SPÖ-Jugendorganisation hat vor und schon gar nicht in einer Schule etwas verloren.

"Wenn auf einer Kalenderseite 'Gegen Rassismus' getitelt wird, so spricht ja grundsätzlich nichts dagegen. Wenn aber die Logos aller anderen in Parlament vertretenen Parteien (mit Ausnahme der 'Grünen') symbolisch in einen Mistkübel geworfen werden und dies noch von der Forderung 'am 28. September Rot wählen - SPÖ' untermalt wird, so geht das eindeutig zu weit", so Thomas Merlin Burger, niederösterreichischer Landesschulsprecher.

Burgenländischer LSR-Präsident (SPÖ) verbannt Schülerunion aus den Schulen
Die Burgenländische Schülerunion hat im Vorjahr eine Vielzahl beliebter und pädagogisch hocheffektiver Aktionstage abgehalten. Gemeinsam mit dem BORG Oberschützen wollte man diese erfolgreiche Ergänzung zum Unterricht fortsetzen. Ein diesbezüglicher Antrag des Direktors wurde mit der Begründung, dass die Schülerunion als ÖVP-nahe gelte, vom Büro des amtsführenden Präsidenten Resch vorschnell abgelehnt - ohne Rücksprache mit der Schülerunion, ohne Prüfung der Inhalte, aus reiner Parteilichkeit.

"Ich kann nicht verstehen, was im Kopf des amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates vorgeht", meint Landesobmann Dominik Hofer entsetzt. "Wir bieten ein Service, in dem es nur um die Vermittlung rhetorischer Fähigkeiten geht. Politik steht dabei nicht zur Debatte. Wäre dies nicht so, würde kaum ein Lehrer oder Direktor an unserem Angebot interessiert sein."

Resch, der sich mit der Blockade der Privatschule Eberau sogar eine Anzeige einhandelte, zeigte sich bereits Ende des vorigen Schuljahres uneinsichtig. Zwei Vertreter der Schülerunion versuchten schon damals durch Vorlage der Unterlagen zu beweisen, welchem Zweck die Aktionstage dienen. "Da dieses Engagement seitens einer Schülerorganisation zwar löblich ist, aber nicht von einer SPÖ-Organisation ausgeht, dreht Resch das ganze ab", so Hofer.

Bundesobmann Hansy: "Frau Schmied, Politische Bildung sieht anders aus"
"Frau Schmied, 'Politische Bildung' sieht anders aus" - mit diesem Appell fordert Bundesobmann Hansy die Ministerin auf, schleunigst Taten gegen solchen parteipolitischen Missbrauch zu setzen und eine öffentliche Klarstellung zu der parteipolitisch motivierten Verteilung der "NEWS"-Sonderausgaben zu tätigen.

Schülerunion in zwei Minuten

Hallo!

Die Schülerunion ist eine ehrenamtliche Organisation die begeistert, verbindet und vereint. Sie ist sowohl Interessensvertreter der Schülerinnen und Schüler in der Bildungspolitik, als auch der größte Freundeskreis Österreichs.

Die Schülervertretung

Schülerinnen und Schüler sind die größte Berufsgruppe Österreichs und müssen auch dementsprechend vertreten werden. Die in Österreich einzigartige Form der Schülervertretung gliedert sich in Schul-, Landes- und Bundesebene.

Österreichs größte Schülerorganisation

Die Schülerunion führt Vertreter aller drei Ebenen zusammen, schafft einen Rahmen für den Erfahrungsaustausch und bietet ein breites Spektrum an Vernetzungs-, Entfaltungs- und Informationsmöglichkeiten an.

Unser Angebot – Aktion, Service, Vertretung

Die Angebote der Schülerunion lassen sich in drei Bereiche zusammenfassen. Sie setzt Aktionen, bietet Service und vertritt die Interessen der Schülerinnen und Schüler gegenüber den politischen Verantwortungsträgern

Schülerunion in der BSV

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bundesschülervertretung. Durch konstruktive Verbesserungsvorschläge schafft es die Schülerunion bereits seit einigen Jahren treibende Kraft im höchsten Gremium der Schülervertretung zu sein.

Sei auch du dabei

Die Schülerunion ist eine Organisation die engagierte Jugendliche fördert und in ihren Vorhaben und Ideen unterstützt. Sei auch du dabei, nutzte deine Chance und entdecke deine Möglichkeiten!

Impressum