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Schülervertreter zu Lehrerdebatte: "Leistungseffizienz statt Feilschen um Schulstunden!"

Die Österreichische Schülerunion erklärt in ihrer Pressekonferenz gemeinsam mit der BSV die Forderungen an BM Schmied

Beschriebene Schultafel

Nachdem sich die Debatte rund um die Änderung der Lehrerarbeitszeit in den letzten Wochen mehr und mehr zu einem Stellungskrieg zwischen der Bundesministerin Schmied und der Lehrergewerkschaft entwickelt hat, haben nun auch die Schülervertreter das Wort ergriffen.

Matthias Hansy, Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion, ortet bei der aktuellen Debatte eine klassische Themenverfehlung:"Bundesministerin Schmied setzt derzeit die falschen Maßnahmen, um das Problem der Lehrerarbeitszeit zu lösen. Schmieds Forderung nach einer Erhöhung der Stundenzahl zielt daher am wahren Problem vorbei, nämlich an jenem der Leistungsfeindlichkeit der Lehrerbezahlung!"

Die Schülervertreter formulieren deshalb zwei zentrale Forderungen an BM Schmied:

Bundesschulsprecher Nico Marchetti, der höchste gewählte Vertreter der rund 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler, führt aus: "Erstens ist das derzeitige System der Lehrerbezahlung nach dem Beamtendienstrecht überholt und nicht mehr zeitgemäß. Lehrerinnen und Lehrer sollten in Zukunft nach erbrachter Leistung und nicht nach einer standardisierten Quote pro Stunde bezahlt werden. Es müssen endlich Leistungsanreize geschaffen werden, denn: Mehrarbeit muss sich lohnen!"

Matthias Hansy, Bundesobmann der größten und mandatstärksten Schülerorganisation, ergänzt: "Zweitens darf es keine Budgetpolitik zu Lasten der Schülerinnen und Schüler geben. Für uns zählt der qualitative Unterricht und nicht, wie viele Stunden die entsprechende Lehrkraft unterrichtet. Im administrativen Super-GAU der neun separat arbeitenden Landesschulräte verpuffen Millionen von Euros, die beispielsweise durch eine Zusammenlegung und Zentralisierung mühelos eingespart werden könnten. Darüberhinaus sollte BM Schmied ihr Budget lieber allen Schülerinnen und Schülern zugute kommen lassen und sich keine überbezahlten Prestige-Projekte a la "Neue Mittelschule" leisten, von denen nur eine Minderheit der Schülerschaft profitiert."

Abschließend bringen es Matthias Hansy und Nico Marchetti auf den Punkt: "Wir bringen uns konstruktiv in die Debatte ein. Wenn aber BM Schmied auf unsere Meinung keinen Wert legt, dann legen auch wir keinen Wert auf sie als Unterrichtsministerin."

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