
Was macht man wenn man zu wenig Werteinheiten hat um das Angebot von Freifächern aufrecht zu erhalten? Man erkämpft sie sich zurück! Die Schüler, Lehrer und Eltern der AHS Rahlgasse in Wien haben das unter der Federführung des Schulsprechers Jeremy Djordjevic (ehem. LSV) und mit Rückendeckung der Schülerunion eindrucksvoll bewiesen.
Alle Schüler wollten in Form eines Lehrausganges vor dem Bundesministerium für Unterricht protestieren und sich ihre Werteinheiten zurück holen. Was allerdings passiert wenn sich Schüler engagieren, konnte man bei dieser Aktion sehr gut sehen. Bildungsministerin Claudia Schmied und Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl untersagten den geplanten Lehrausgang. Daraufhin wurde vor der Schule protestiert - mit Teilerfolg!
Nicht alle Probleme gelöst
Schulsprecher Jeremey Djordjevic und AHS Landesschulsprecher aus Wien Christoph Girbinger verhandelten mit dem Sektionsleiter Kurt Nekula des Ministeriums und bekamen die Werteinheiten zurück. Die überfüllten Klassen bleiben allerdings weiterhin bestehen. Dazu Christoph Girbinger: "Ich bin überrascht, dass es im Ministerium rasch zu einer Lösung gekommen ist. Darüberhinaus möchte ich aber betonen, dass das Problem Klassenschülerhöchstzahl nicht gelöst wurde".
Rückendeckung von der Schülerunion
Begleitet wurde die ganze Aktion von der Wiener und Österreichischen Schülerunion. "Diese Aktion zeigt einmal mehr, dass starke Schulpartner viel erreichen können. Es stimmt mich jedoch traurig, dass es erst zu Protesten kommen muss um BM Schmied die Augen zu öffnen!" fügt Jim Lefebre, Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion, hinzu.
Nachlese
Artikel in der Tageszeitung "Kurier"
AHS Rahlgasse: Frust über volle Klassen
Artikel im ORF Wien
Übervolle Klassen: Erfolg für AHS Rahlgasse
Links
PA: Schülerunion: BM Schmied sperrt Schulpartner ein
PA: Schülerunion erzielt Verhandlungserfolg zwischen BMUKK und AHS Rahlgasse
PA: BMUKK: Mehr Lehrer, kleinere Lerngruppen für AHS-Rahlgasse
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